Unser SozialTag – Engagement von Herzen

Soziales Engagement beginnt im Herzen – und bei uns auch im Arbeitsalltag. Als Teil der Sozial- und Gesundheitsbranche hat die Unterstützung sozialer Belange für uns einen ganz besonderen Wert. Deshalb haben die Mitarbeiter*innen der SozialFactoring die Möglichkeit, sich einen Tag im Jahr freistellen zu lassen, um sich in dieser Zeit ehrenamtlich zu engagieren.

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Allgemein

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Zwei SozialFactoring-Mitarbeiterinnen sortieren Pflegeartikel

SozialTag in der Jugendhilfe

Vertrauen, Verantwortung und viel Herz

Wie sieht eigentlich der Arbeitsalltag eines Sozialarbeiters in der Jugendhilfe aus? Dieser Frage ging unser Kollege Furkan Ünver, Referent Marktfolge bei der SozialFactoring, nach – und besuchte eine Einrichtung der Jugendhilfe in der Nähe von Köln. Schnell wurde klar: Hier geht es um mehr als nur Betreuung. Es geht um Beziehung, Vertrauen und darum, Jugendlichen echten Halt zu geben.

„In der Jugendhilfe stehen Beziehungen stark im Fokus“, erzählt Furkan. Die Sozialarbeiter*innen begleiten junge Menschen auf ihrem Weg in ein selbstständiges Leben. Sie helfen dabei, Strukturen zu schaffen, Perspektiven zu entwickeln und Alltagssituationen zu meistern – immer mit dem Ziel, den Jugendlichen ein Stück Sicherheit und Orientierung zu geben.

Gerade für junge Menschen mit Migrationshintergrund ist dieser Weg oft mit besonderen Herausforderungen verbunden: Sprachbarrieren, kulturelle Unterschiede oder fehlende Unterstützung im familiären Umfeld können das Ankommen in der Gesellschaft erschweren. Umso wichtiger ist es, dass sie einen Ort finden, an dem sie sich angenommen, verstanden und sicher fühlen können. Ob bei schulischen Fragen, Konflikten im Alltag oder beim Ausfüllen von Formularen – die Sozialarbeiter*innen sind für ihre Schützlinge da. Und natürlich kommt auch der Spaß nicht zu kurz: Gemeinsame Ausflüge, Spiele oder einfach mal zusammen lachen gehören genauso dazu wie die ernsten Gespräche.

Für Furkan war sein SozialTag eine besondere Erfahrung. Neben den persönlichen Lebensgeschichten der Jugendlichen durfte er erfahren mit wie viel Herzblut die Sozialarbeiter*innen ihrer Arbeit täglich nachgehen und dass Vertrauen und Verantwortung wichtige Bestandteile dessen sind.

Mitarbeiter Furkan unterstützt beim SozialTag eine Jugendhilfe

SozialTag in der Grundschule

Aufwachsen in einem anderen politischen System

Beim Projekttag zum Thema Demokratie an der Gemeinschaftsgrundschule Garthestraße in Köln-Riehl berichtete unser Kollege Gabor Grahl als Zeitzeuge über seine Kindheit in der ehemaligen DDR. „Es war unglaublich bewegend zu sehen, wie ernsthaft und offen die Kinder mit dem Thema umgegangen sind – und wie sie schon früh verstehen, wie wertvoll unsere Demokratie ist“, sagt Gabor Grahl, Teamleiter Controlling bei der SozialFactoring.

Im Rahmen des sogenannten GGS Future Day setzten sich die Schülerinnen und Schüler bereits in den Wochen zuvor mit dem Thema Demokratie auseinander. Der Besuch von Gabor und einem weiteren Zeitzeugen aus der ehemaligen DDR bildete den Höhepunkt der Veranstaltung. Die Kinder stellten viele kluge, neugierige Fragen: Warum hieß es „Deutsche Demokratische Republik“, wenn es gar nicht demokratisch war? Warum durfte man nicht im Ausland Urlaub machen? Wie hast du den Mauerfall erlebt? – und das Thema ließ sie auch nach dem Tag nicht los.

Für Gabor war es nicht nur eine Reise in die eigene Vergangenheit, sondern auch eine intensive Auseinandersetzung mit der Bedeutung von Freiheit und demokratischen Werten – gerade im Gespräch mit der jungen Generation.

Mitarbeiter Gabor spricht mit Schülern einer Grundschule

SozialTag bei der Tafel Köln

Zwischen Lebensmitteln und Lebensgeschichten

Duschgel, Deo, Zahnpasta – Hygiene-Artikel sind bei der Tafel Köln oft Mangelware. Deshalb sammelten Stephanie Gallerach und Christiana Schenk Geld- und Sachspenden bei den SozialFactoring-Kolleg*innen für die dringend benötigten Produkte. Dabei kamen mehrere Kisten mit Duschgel, Deo, Seife, Zahnpasta und Zahnbürsten zusammen, die die Beiden an ihrem SozialTag an der Ausgabestelle der Tafel Köln selbst verteilen durften.

„Wir haben wirklich hart gearbeitet!“, berichtet Stephanie Gallerach, Teamleitung Kundenbetreuung der SozialFactoring. Drei Transporter mit Lebensmittelspenden mussten an diesem Tag ausgeladen werden. Anschließend wurden die Lebensmittel sortiert und sorgfältig geprüft. „Hygiene ist hier besonders wichtig. Jede Banane, jede Paprika wird überprüft und beschädigte Ware aussortiert“, erklärt Christiana Schenk, Mitarbeiterin in der Kundenbetreuung der SozialFactoring.

Jede Woche kommen rund 200 Kisten an Lebensmitteln zusammen, mit denen ca. 400 Menschen in der St. Maria Lyskirchen von der Tafel Köln versorgt werden. „Die Kunden sollen bei der Ausgabe einen schönen Tag haben und die Kirche bietet dafür die idealen Voraussetzungen“, sagt Stephanie. Neben der wohligen Atmosphäre, die die zum Markt umfunktionierte Kirche den Tafel-Kund*innen bietet, lädt der Außenbereich mit Rosengarten zum Verweilen ein.

Stephanie und Christiana haben einen besonderen Tag erlebt, bei dem sie nicht nur mit den Menschen in Kontakt kamen, denen oft das Nötigste fehlt, sondern auch denen, die sich unermüdlich für sie einsetzen.

Zwei Mitarbeiterinnen mit den Spenden für die Kölner Tafel

Wir danken allen Kolleg*innen, die im Rahmen des SozialTags einen Beitrag zum sozialen Miteinander leisten und freuen uns, wenn noch mehr Kolleg*innen die Chance nutzen, sich im Namen der SozialFactoring ehrenamtlich zu engagieren.

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