Erfahrungsbericht: Factoring in der Kinder- und Jugendhilfe

Die Kinder- und Jugendhilfe ist für unsere Gesellschaft unverzichtbar. Tag für Tag setzen sich Einrichtungen und ihre Mitarbeitenden dafür ein, Kindern und Jugendlichen Chancen zu eröffnen, Familien zu entlasten und Menschen mit besonderen Bedürfnissen im Alltag zu unterstützen. Gleichzeitig stehen viele Träger vor wirtschaftlichen und bürokratischen Herausforderungen, die ihre Arbeit zusätzlich erschweren. Wie finanzielle Sicherheit dennoch gelingen kann, zeigt unser Kunde Specialsitter aus der Kinder- und Jugendhilfe. 

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Factoring

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Kindeswohl im Fokus

Specialsitter ist ein in Berlin gegründeter Assistenz- und Betreuungsdienst für Kinder und junge Erwachsene mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen. Das Unternehmen unterstützt deutschlandweit an 20 Standorten rund 1.000 Familien im Alltag und entlastet gleichzeitig Eltern und Vormünder. Zum Angebot gehören unter anderem Schul- und Individualbegleitung, Hilfe bei der medizinischen Pflege, Begleitung zu Therapien und Arztterminen sowie die Unterstützung in besonderen Situationen. Die Mitarbeitenden von Specialsitter leisten einen wichtigen Beitrag, damit Kinder und junge Erwachsene trotz individueller Einschränkungen möglichst selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.  

Zwischen Verantwortung und finanziellem Druck

Die Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe verlangt täglich Aufmerksamkeit, Flexibilität und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Die Planung der Finanzen sollte dabei möglichst wenig Raum im Arbeitsalltag einnehmen. Für Specialsitter bedeutete vor allem das Forderungsmanagement hoher Zeit- und Arbeitsaufwand. „Bevor wir Factoring nutzten, haben wir im Rahmen des Forderungsmanagements häufig bei den Ämtern und Krankenkassen angerufen, um uns auf den Schirm zu bringen und schneller bezahlt zu werden“, erklärt Fynn Rösler, kaufmännischer Leiter und CFO bei Specialsitter. Trotz der stetigen Kommunikation mit den Kostenträgern wartete Specialsitter regelmäßig mehrere Monate, bis sie die Vergütung ihrer Leistungen erhielten, während die Forderungslast immer größer wurde.   

„Das Geld brauchte teilweise schon über 90 Tage“, berichtet Rösler. Specialsitter verglich verschiedene Finanzierungslösungen und entschied, dass sie neben einem Kontokorrentkredit eine Finanzierungslösung benötigen, die sie vor allem beim Forderungsmanagement entlastet. „Für Factoring als Finanzierungsbaustein haben wir uns entschieden, weil wir als Unternehmen generell rentabel sind, aber der Großteil unserer Liquiditätsprobleme einfach daher kommt, dass wir die Forderungen nicht schnell genug bezahlt bekommen und der Großteil unserer Kosten Personalkosten sind”, erklärt Rösler.  

Durch die Möglichkeit, die Forderungen gegenüber Krankenkassen, Kommunen und Jugendämtern bis zu 120 Tage vorzufinanzieren, kann der Assistenz- und Betreuungsservice diese Zeit nun gut überbrücken. „Für uns hat Factoring im Tagesgeschäft den Nutzen, dass wir ziemlich genau planen können, wie viel Geld wir an welchem Tag im Monat auf dem Konto haben und somit vor allem Gehaltszahlungen oder den Sozialversicherungsbeitrag begleichen können, was bei uns den größten Kostenfaktor ausmacht”, so Rösler. Die Sicherheit Einnahmen und Ausgaben vorausplanen zu können, habe Specialsitter zuvor nicht gehabt.  

Mehr Zeit fürs Wesentliche

„Für Familien können wir jetzt mehr leisten, weil wir im Endeffekt mehr Freiraum haben und besser planen können”, sagt Rösler. Für den kaufmännischen Leiter hat Factoring daher nicht allein beim Forderungsmanagement geholfen, sondern bedeutenden Einfluss auf die Gesamtsituation des Unternehmens genommen.    

„Die Zusammenarbeit mit SozialFactoring hat den Alltag bei Specialsitter so weit verändert, dass wir allen Instanzen mehr Sicherheit geben können“, sagt der CFO. „Dadurch ist eine gewisse Entspannung im gesamten Unternehmen eingetreten.“ Diese Entspannung wirke sich nicht allein auf die Prozesse und Finanzen aus, sondern auch auf Mitarbeiter*innen und letztendlich die Familien.  

Factoring als Liquiditätssicherung für die Kinder- und Jugendhilfe

Das Beispiel von Specialsitter zeigt: In der Kinder- und Jugendhilfe geht es beim Thema Factoring vor allem um Planbarkeit, Sicherheit und finanziellen Handlungsspielraum, der notwendig ist, um soziale Leistungen zuverlässig anbieten zu können. Lange Zahlungswege lassen sich nicht immer vermeiden. Doch die daraus entstehende Liquiditätslücke muss nicht zwangsläufig zu Engpässen und einem gestressten Arbeitsumfeld führen. Fynn Rösler rät deshalb: „Lasst euch nicht von der Liquidität unterkriegen. Es ist eine Herausforderung für die Kinder- und Jugendhilfe, aber es gibt Lösungen für diese Herausforderungen und eine von diesen Lösungen ist das Factoring.”   

Sie möchten die Erfahrungen von Specialsitter auch im Video kennenlernen? Auf unserer Branchenseite für die Kinder- und Jugendhilfe berichtet das Unternehmen ausführlich über die Zusammenarbeit mit SozialFactoring und die Auswirkungen auf ihren Arbeitsalltag.

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Damit finanzielle Sicherheit den Alltag erleichtert

Wir sorgen für schnelle Liquidität in der Kinder- und Jugendhilfe.

Redakteurin SozialFactoring
Sabrina Gooden

Sabrina Gooden ist Redakteurin und schreibt auf der Webseite der SozialFactoring über die Themen Finanzierung, Pflege, Experteninterviews und Soziales.

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