Wirtschaftliche Lage der Krankenhäuser bleibt angespannt

Die wirtschaftliche Lage vieler Krankenhäuser in Deutschland bleibt trotz leichter Stimmungsaufhellung weiterhin angespannt, da steigende Kosten und verzögerte Zahlungen ihre Liquidität erheblich belasten. Krankenhausfactoring gewinnt daher an Bedeutung, um Zahlungslücken zu überbrücken und die finanzielle Stabilität im laufenden Klinikbetrieb zu sichern.

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Factoring , Krankenhaus

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Flur im Krankenhaus

Die wirtschaftliche Situation in Deutschland bleibt herausfordernd, auch Krankenhäuser spüren die Belastungen deutlich. Laut dem Krankenhaus Barometer 2025 rechnen 44 Prozent der Kliniken für 2026 mit einer weiteren Verschlechterung ihrer wirtschaftlichen Lage. Lediglich 13 Prozent erwarten eine Verbesserung, während 43 Prozent der Befragten keine eindeutige Prognose abgeben.

Im Vergleich zur Vorjahresbefragung zeigt sich jedoch eine leichte Stimmungsaufhellung: Im Krankenhaus Barometer 2024 gingen noch rund 65 Prozent der Kliniken von einer Verschlechterung ihrer Finanzlage aus.

Steigende Kosten belasten die Liquidität der Krankenhäuser

Die Hauptgründe für die angespannte Liquidität der Krankenhäuser sind die gestiegenen Energiepreise, höhere Kosten für medizinischen Bedarf und die steigenden Personalkosten. 88 Prozent der Kliniken geben an, dass diese Preissteigerungen ihre Liquidität stark bis sehr stark beeinträchtigen, nur wenige seien davon nicht betroffen. Um Liquiditätsengpässen vorzubeugen und das Insolvenzrisiko zu reduzieren, erhielt fast die Hälfte der befragten Kliniken im Jahr 2024 finanzielle Mittel ihrer Träger.

Krankenhausfactoring sichert finanzielle Stabilität

Neben steigenden Kosten belasten auch verspätete Zahlungen der Kostenträger die Liquidität der Kliniken. „Aktuell sehen wir bei vielen Krankenhäusern, dass die durch die Krankenhausreform festgelegte Zahlungszielfrist der Kostenträger in Höhe von 5 Tagen deutlich überschritten wird. Im Schnitt warten viele Häuser bis zu 15 Tage und darüber hinaus auf ihre Zahlungen, in Feiertagsphasen wie Weihnachten und Silvester sogar noch länger“, sagt Christoph Hornischer, Leiter Vertriebs- und Partnerschaftsmanagement der SozialFactoring.

Mitarbeiter Christoph Hornischer

Diese Verzögerungen würden die Liquidität der Kliniken spürbar belasten. „Genau hier setzt unser Factoring für Krankenhäuser und Kliniken an: Wir unterstützen die Kliniken gezielt dabei, diese Zeiträume zu überbrücken, sichern eine verlässliche Liquiditätsplanung und schaffen so die notwendige Stabilität für den laufenden Klinikbetrieb“, so der Factoring-Experte weiter. Hinzukäme, dass viele Kliniken aktuell nicht kapitaldienstfähig seien, weshalb sich viele traditionelle Finanzierungsgeber zurückziehen würden. Für Finanzdienstleister wie die SozialFactoring stellt die Kapitaldienstfähigkeit hingegen kein Hindernis dar.

Wie Krankenhäuser und Kliniken bereits Ausschnittsfactoring nutzen, erfahren Sie in unserem Video zum Krankenhaus-Factoring:

KKIMK Luftbild einer Klinik

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Redakteurin SozialFactoring
Anneke Abts

Anneke Abts ist Redakteurin und schreibt auf der Webseite der SozialFactoring über die Themen Finanzierung, Krankenhaus, Personal und Digitalisierung.

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